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Unsere kleine Siegerehrung:

 

Am Freitag dem 17.07.2020 haben wir unsere drei Gewinner vor das Rathaus in Zwickau eingeladen, um ihnen unsere Preise zu überreichen.

 

An dieser Stelle, nochmals hertzlichen Glückwunsch an die Teilnehmer.

Insbesondere an unseren 1.Platz, welcher einer der jüngsten Teilnehmer war, und zum 1. Mal am Fotomarathon teilgenommen hat.

Und hier ein kleines Feedback aus Sicht unseres 2. platzierten:

 

Fotomarathon in Coronazeiten, das heißt, wir bleiben zu Hause. Und das
kann doch nur eins bedeuten, so dachte man sich, es fällt aus.
Aber nein, falsch gedacht, es fand statt. Man fotografierte einfach nur
eben Zuhause. Geniale Idee.
Und so wartete man in Latschen und Schlafanzug am heimischen Computer
gespannt auf die Themen die einen für diesen Tag beschäftigen würden.

Und da waren sie.
Während Neithart die Objektive ordnete überlegte ich mir schon mal grob
wie man das eine oder andere umsetzen könnte. Dann begannen wir zu
diskutieren. Gut das unterschied sich nicht von den anderen
Fotomarathons an denen wir teil genommen haben, nur liefen wir dieses
mal nicht kreuz und quer durch Zwickau sondern saßen auf dem heimischen
Sofa rum. Die Antwort auf die Frage wobei man letzten Endes kreativer
ist, ist nicht so leicht.

Requisiten und Models zu finden ist natürlich Zuhause um Längen
einfacher. Wir rekrutierten kurzerhand Neitharts Eltern und meine
Mutter, mit denen wir praktischerweise in einem Haus leben. Dann rief
ich noch meine Kollegin an: „Schick mal deine beiden Söhne rüber.“ In
der Zeit die alle brauchten um bei uns einzutreffen, kramte ich den
weißen Strohhut raus, und die alten Decken, während Neithart Zahnstocher
in ein in Alufolie gewickeltes Radieschen steckte.

So jetzt konnte es los gehen. Für mich blieb jetzt nur noch das Agieren
und das darauf hoffen das Neithart den richtigen Winkel, das richtige
Licht, die richtige Perspektive fand. Und natürlich hoffe man auch ein
wenig darauf das das was man dar stellte bzw. fotografierte auch ein
wenig der Jury gefiel. Noch mehr als wir hofften allerdings die Jungs
meiner Kollegin, denn Neithart hatte ihnen ein Eis versprochen sollte er
einen Preis gewinnen. Na das kann er ja die nächsten Wochen einlösen,
praktischerweise haben die Kinder ja jetzt Ferien.


Am späten Abend, als die Fotos schon längst an das Orgateam geschickt
wurden sind und man im heimischen Garten saß, aus dem man sich in diesem
Jahr ja so gut wie nicht weg bewegt hat, fand man dann doch den einen
großen Wermutstropfen. Kein abenteuerliches Herumstreifen durch diese
schöne Stadt Zwickau. Kein Herumreichen der Kameras um zu gucken was die
anderen fotografiert hatten. Kein Blick in die Gesichter der anderen
wenn sie von einem Motiv oder einer Idee die man hatte ganz besonders
begeistert waren und auch anders herum konnte man seine eigene
Begeisterung von den Fotoideen der anderen nicht wirklich auf direktem
Wege teilen. Kein netter Plausch mit dem Orgateam, das es jedes Jahr
aufs neue schaffte eine fast schon familiäre Atmosphäre zu zaubern. All
das fehlte dieses Jahr.

Aber gut, es gibt ja immer auch ein nächstes mal und wenn dann das
Kleine nicht mehr ganz so groß ist, dann haben wir all das wieder, was
uns an diesem Fotomarathon so unglaublich gut gefällt.



viele Grüße Neithart und Kerstin Volk